Artikel zum Thema: Fußball

Das Jahrtausendspiel im DFB-Pokal 2010

windeck-bayern-1 Für den FC Bayern München war es nur der Auftakt zur Saison 2010/2011. Für den Fünftligisten TSV Germania Windeck war es nach Meinung des Präsidenten das “Jahrtausendspiel”. Denn schließlich hatte der Verein im letzten Jahr bereits Losglück bewiesen und durfte in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Schalke 04 spielen – für den Präsidenten damals das Jahrhundertspiel. Nachdem die Windecker dieses Jahr noch mal den Mittelrhein-Pokal gewinnen konnten, hatten sie noch größeres Losglück und bekamen die Bayern – das Jahrtausendspiel, das jeder aus Windeck sehen wollte. Mein Bericht für WDR 2:

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windeck-bayern-2 Und was für ein Spiel die 41.100 Zuschauer im Stadion sahen (neuer Rekord: noch nie sahen so viele ein Erstrundenspiel eines Amateurvereins im DFB-Pokal)! Der Fünftligist spielte ohne große Angst und hielt sogar fast eine komplette Halbzeit das eigene Tor sauber. Sie hatten sogar eine Riesenchance zum Führungstreffer … dann aber schlugen die Bayern gleich zwei Mal im Doppelpack zu. Am Ende stand es genauso wie vor einem Jahr gegen Schalke: 0:4. Für die Windecker aber kein Grund zur Trauer, sondern ein Grund, stolz nach Hause zu fahren. Hier mein Bericht, der auch im WDR 5 Morgenecho lief:

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WM 2010: Fahrrad- statt Autokorso

Diese Fußball-Weltmeisterschaft ist in vielerlei Hinsicht nicht gerade gewöhnlich:

1. Bei den Fernsehübertragungen ist kaum Jubel des Publikums zu hören, geschweige denn erkennt man irgendwelche Fangesänge – die auf Dauer wirklich grauenhaften Vuvuzelas machen jedes Stadion zu einem Hummelschwarm mit einem fürchterlich monotonen Sound.

2. Der noch amtierende Weltmeister und auch der Vize sind schon nach der Vorrunde raus.

WM 2010 Fahrradkorso in Bergheim 3. Und selbst im kleinen, beschaulichen Bergheim achtet man bei dieser WM auf die Umwelt und fährt nicht mehr Autokorso, sondern Fahrradkorso!!!

Natürlich wie es sich gehört mit entsprechendem schwarz-rot-goldenem Fahnen- und sonstigem Schmuck und natürlich auch mit lauter Musik.
Dafür wird auch schon mal der Generator mit auf den Hänger geladen.
Wirklich unglaublich diese WM – da können wir glatt noch Weltmeister werden!

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DFB-Pokal: Keine Sensation und keine Enttäuschung

David hat Goliath nicht besiegen können. Auch wenn der Fünftligist TSV Germania Windeck gegen Schalke 04 “nur” vier Tore kassiert hat, war es dann doch eine eindeutige Sache. Für Schalke-Trainer Felix Magath war es der erste Pflichtspiel-Sieg – allerdings auch nicht gerade ein ruhmreicher. Aber das interessiert zum Bundesliga-Start dann auch keinen mehr.

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Und für die Jungs von Germania Windeck war es eine tolle Erfahrung. Kurz vor Schluss konnte sogar der Germania-Torwart Cebulla noch eingewechselt werden, der durch seine gehaltenen Elfmeter im Mittelrhein-Pokal-Finale den Sieg über den Bonner SC und damit den Einzug in den DFB-Pokal überhaupt erst möglich gemacht hatte.

Und der Trainer? Michael Boris war direkt nach dem Spiel zwar nicht begeistert, aber stolz auf seine Mannschaft …

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Normalerweise spielt Germania Windeck in der NRW-Liga vor maximal mehreren hundert Zuschauern. Im Kölner Stadion waren es 16.000 – vor allem viele Schalke-Fans waren gekommen, aber auch einige Tausend, die der Germania die Daumen gedrückt hatten und trotz der Niederlage hinterher alles andere als enttäuscht waren.

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DFB-Pokal: Windeck hat gegen Schalke keine Chance – eigentlich …

TSV Germania Windeck Ein Fünftligist gegen einen Bundesligisten? Das klingt nach einer eindeutigen Sache. Und wahrscheinlich wird es das auch – aber Träumen ist so schön und schließlich ist gerade Fußball ein Sport, in dem immer wieder Sensationen möglich sind.

Plakat zum DFB-Pokal-Spiel TSV Germania Windeck (hieß noch bis vor kurzem Germania Dattenfeld) spielt in der NRW-Liga und hat sich durch den Gewinn des Mittelrhein-Pokals für den DFB-Pokal qualifiziert. Das war für die Windecker schon ein glücklicher Tag. Perfekt wurde es, als das Traumlos den Gegner Schalke 04 ergab. Bei dem erwarteten Ansturm von Fans wäre der Germania-Sportpark mit gerade mal 1.000 Plätzen hoffnungslos zu klein gewesen. Deshalb der Umzug in das Kölner Rhein-Energie-Stadion.

Ein freundliches Hallo am Ortseingang Getreu dem Motto Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie bereitet sich das Germania-Team mit hartem Training (5x die Woche) auf das “Jahrhundertspiel” vor. In der ganzen Region wird plakatiert und allein in der Germania-Geschäftsstelle in Dattenfeld werden rund 4.000 Karten verkauft. Dattenfeld selbst hat rund 2.500 Einwohner!

Überall Plakate Samstag, 01.08.2009, Anstoß 19:30.
Der Fünftligist gegen den vierfachen Pokalsieger. Sie haben keine Chance … eigentlich …

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(Beitrag vom 31.07. 2009 bei WDR 2)

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