Artikel zum Thema: Gesellschaft

Das Klostersterben geht weiter: Siegburger Benediktiner-Kloster macht zu

Siegburger Michaelsberg Genauso wie die Kirche heutzutage um ihre Mitglieder kämpfen muss, so haben auch viele Klöster schwer zu kämpfen. Finanzielle Probleme und auch fehlender Nachwuchs zwingen immer mehr Klöster in die Knie.

Vor fünf Jahren zum Beispiel musste das Kloster Geistingen in Hennef schließen, vor vier Jahren das Karmeliterinnen-Kloster in Stolberg, vor zwei Jahren wurde das als Bildungszentrum bundesweit bekannte Kloster Walberberg geschlossen und im selben Jahr auch das Kapuziner-Konvikt in Köln dicht gemacht.

Jetzt hat es den noch größten deutschen Orden, die Benediktiner erwischt. Der Michaelsberg, das über 900 Jahre alte Kloster in Siegburg, macht zu. Berichtet habe ich darüber für WDR 2 Zwischen Rhein und Weser:

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Und auch bei den WDR 3 Resonanzen waren die Benediktiner ein Thema, dort mit mehr historischem Hintergrund:

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Ackerdiebe und Feldvandalen

Mehr als eine Handvoll Obst ... Viele Landwirte sind sauer! Immer häufiger kommt es nämlich vor, dass sie ihr Feld kommen und es dort Stellen gibt, wo nichts mehr zu ernten ist. Entweder, weil Ackerdiebe schon vorher da waren und geklaut haben oder weil durch Vandalismus eine Menge kaputt gemacht wurde. Und dabei geht es nicht nur um eine Handvoll Äpfel, die gestohlen werden oder ein paar kaputt getretene Porree-Stangen.

Problematisch für die Landwirte ist das natürlich vor allem in Ballungsräumen, wo viele Menschen wohnen und es vergleichsweise weniger Landwirtschaft gibt – zum Beispiel im Raum Köln-Bonn. Für den WDR war ich im Rhein-Sieg-Kreis unterwegs in Sachen Ackerdiebe und Feldvandalen. Hier der Beitrag, der bei WDR 5 lief …

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Merkels Klimaschutz: Vermieter sollen noch mehr auf Mieter abwälzen?

Baugerüst Klimaschutz ist ein schwieriges Thema. Auf der einen Seite sind sich alle darin einig, dass wir nur eine Erde und nur ein Klima haben, für das dringend etwas getan werden muss. Auf der anderen Seite streiten sich alle Beteiligten darum, wer wie viel zahlen soll.

Auch bei der energetischen Sanierung von Häusern ist das so. Sollen die Hausbesitzer zahlen oder dürfen die Mieter mehr als bisher zur Kasse gebeten werden? Und was zahlt der Staat?

Geht es nach dem Willen der Bundeskanzlerin, können sich Deutschlands Mieter bald warm anziehen. Denn sie sollen künftig mehr bezahlen, wenn es um die Sanierung der Häuser für den Klimaschutz geht. Es müsse sich eben auch für den Vermieter lohnen, wenn ein Haus energetisch saniert wird und nicht nur für den Mieter, der von sinkenden Heizkosten profitiert, ist es aus Berlin zu hören. Und was sagen diejenigen, die es direkt betrifft? Für das WDR 5 Morgenecho habe ich mich auf die Suche nach einer Baustelle gemacht, wo gerade ein Mietshaus saniert wird …

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Die Regierung spart, die Eltern stöhnen

Hartz IV Die Sparpläne der Bundesregierung werden von vielen Seiten kritisiert.Unter anderem trifft es ab 2011 die Eltern, denn auch beim Elterngeld wird gespart. Besonders hart trifft es die Hartz IV-Empfänger, die statt der bisher 300 Euro monatlich dann gar kein Elterngeld mehr bekommen sollen.

Für das WDR 5 Mittagsecho habe ich mit vielen Eltern gesprochen:

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Wieviel würden Sie tun – ohne Geld dafür zu bekommen?

Bürgerstiftung Rheinviertel  ”Wo Geld vorangeht, da stehen alle Wege offen”, sagt schon ein altes deutsches Sprichwort. Aber da, wo nicht genug oder gar kein Geld vorangeht, da geht es häufig nur noch über ehrenamtliche Arbeit. In vielen Bereichen unseres Lebens spielt sie eine große Rolle. Sei es im Sportverein oder in Elterninitiativen und an vielen anderen Stellen, wo Menschen etwas tun, ohne Geld dafür zu bekommen.

Aber wie groß ist denn die Bereitschaft, ehrenamtliche Arbeit zu leisten. Diese Frage haben sich einige der Verantwortlichen der Bonner Bürgerstiftung Rheinviertel gestellt. Als Antwort gibt es jetzt eine Studie, die einige Erkenntnisse gebracht hat, die so nicht unbedingt erwartet wurden. Zum Beispiel, dass die Bereitschaft im Viertel doppelt so groß ist, wie die bisher tatsächlich geleistete Arbeit – da ist also noch viel Potenzial.

Der Beitrag darüber lief bei WDR 5 in der Sendung Westblick:

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Lotto spielen gegen die Schulden der Stadt

lottokugeln Zwölf Millionen im Jackpot – da haben sich in einer Bierlaune einige Bornheimer am Tresen überlegt, warum füllen wir nicht auch mal für die Stadt einen Lottoschein aus? Die Haushaltslage ist schlecht … 18 Millionen Euro Defizit … da würde sich die Stadt doch bestimmt über einen Lottogewinn freuen.

Gesagt, getan, und prompt landete der ausgefüllte und bezahlte Lottoschein im Amtsbriefkasten der Stadt Bornheim. Inklusive Brief der anonymen Spender, in dem sie ihre Idee zur Schuldentilgung selbst als “unkonventionellen Versuch” bezeichnen.

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Lohnt sich ein sechsmonatiger Wehr- oder Zivildienst noch?

Zivildienstleistender Die Frage nach dem Sinn eines sechsmonatigen Dienstes stellt sich jetzt wohl schon in diesem Jahr. Denn nach Plänen der Bundesregierung wird der Wehrdienst bereits ab dem 1. Oktober 2010 von neun auf sechs Monate verkürzt. Der Zivildienst wäre nach diesen Plänen schon ab dem 1. August betroffen und würde sich ebenfalls auf sechs Monate verkürzen.

Mit der Verkürzung wird der Einsatz von Zivildienstleistenden an immer weniger Stellen noch sinnvoll, kritisieren die Sozialverbände. Denn die Ausbildung dauere oft mehrere Monate, da lohne sich der Aufwand im Vergleich zum Nutzen kaum noch – im Rettungsdienst sei der Zivi zum Beispiel schon mit der neunmonatigen Dauer des Dienstes ein Auslaufmodell gewesen, heißt es bei den Maltesern.

Und was sagen die künftigen Wehr- und Zivildienstleistenden selbst? Macht ein sechsmonatiger Dienst an der Waffe oder im Pflegeheim aus ihrer Sicht noch Sinn? Was wären die Alternativen? Über diese und weitere Fragen habe ich unter anderem mit einigen Jugendlichen gesprochen, die in diesem Jahr ihren Schulabschluss machen und damit auch wohl nur noch sechs statt neun Monate Dienst schieben werden. Der Beitrag darüber lief bei WDR 5, aber auch bei WDR 2 …

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Ein Leben ohne Handy – für viele kaum noch vorstellbar

Handy Es ist noch keine 20 Jahre her, da galten Menschen mit einem Handy als Exoten – heute ist wohl eher derjenige ein Exot, der kein Mobiltelefon hat. Viele haben gleich sogar zwei oder drei der Geräte. Ein privates, ein dienstliches und eines als Ersatz, denn ohne geht es schließlich nicht.

Wie wichtig ist das Handy eigentlich für uns heutzutage? Und was machen wir mit dem Handy alles – außer telefonieren? Diesen und weiteren Fragen bin ich für einen Beitrag beim Deutschlandfunk nachgegangen und habe zum Teil verblüffende Antworten bekommen. Menschen, die Tausende SMS (!!!) pro Monat verschicken … der Beruf, den es ohne Handy gar nicht geben würde … das Handy als Schnuffeltuch-Ersatz … hören Sie einfach selbst:

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Wie feiern Amerikaner Thanksgiving in Deutschland?

Thanksgiving Essen Da meine Kinder tatsächlich einen Onkel in Amerika haben, wissen wir aus guter Quelle, dass Deutsche in den USA natürlich auch Thanksgiving feiern. Eher typisch deutsch als amerikanisch ist beim Essen da wohl der Rotkohl. :-)

Aber wie ist denn das mit den Amerikanern in Deutschland? Feiern die überhaupt richtig Thanksgiving? Denn schließlich ist es hier ja kein Feiertag und es wird gearbeitet … und gibt es die typischen Dinge, die in den USA zu Thanksgiving gegessen werden, bei uns überhaupt? Darüber habe ich für WDR 5 berichtet …

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REWE-Hausverbot für ALLE Schüler

REWE-Markt in Bornheim Diebstähle, Pöbeleien und aufgerissene Verpackungen – der Inhaber eines REWE-Supermarktes in Bornheim hatte wohl die Nase voll. Als ihm dann auch noch einige der Schüler frech kamen, reagierte er nur zu verständlich und erteilte den Schülern Hausverbot. Aber nicht etwa einigen erwischten Schülern, sondern pauschal allen Schülern. Und das, wo sich in unmittelbarer Nähe eine Schule mit über 400 Schülern befindet.

Er wisse selbst, dass es nur einige schwarze Schafe seien, aber er habe sich zum Handeln gezwungen gesehen. Dass die Resonanz auch der Medien aber so groß sein würde, damit hat er vielleicht nicht gerechnet. Inzwischen hat es erste Gespräche mit der Schulleitung gegeben und es werden Gespräche mit Schülern und Elternvertretern folgen, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Die Schilder sind abgenommen und die Schüler seien auch als Kunden wieder willkommen. Er habe vor allem auf die Situation aufmerksam machen wollen.

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Ob auch hier die Aussage gilt, dass auch schlechte PR gute PR ist? Auf jeden Fall hat er es mit ein paar Schildern in Radio und Zeitung geschafft – und welcher Supermarkt kann das schon von sich sagen?

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