Artikel zum Thema: Gesundheit

Die Schweinegrippe ist überall – und auch die Unsicherheit

Schweinegrippe-Impfung Es gibt momentan wohl kein Medium, das nicht über die vielen Aspekte rund um die Schweinegrippe berichtet. Vor allem angesichts der Tatsache, dass durch die herkömmliche Grippe aber jährlich viele tausend Menschen sterben und darüber nicht berichtet wird, erscheint dieses manchem etwas unverhältnismäßig.

Einen besonderen Schub bekam die Berichterstattung vor allem durch eine 48-jährige Frau aus dem Rhein-Sieg-Kreis, die in der Bonner Uni-Klinik an der Schweinegrippe gestorben ist. Bei ihr spielten nach Aussage der Ärzte keinerlei Vorerkrankungen eine Rolle – anders als bei allen anderen deutschen Fällen bis dahin. So klangen die ersten Berichte über das zu diesem Zeitpunkt vierte Schweinegrippe-Opfer in Deutschland:

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Seit diesem Fall haben sowohl Ärzte als auch die diversen Hotlines bei den Gesundheitsämtern viel zu tun. Viele Menschen fragen nach der Impfung, nach Nebenwirkungen oder nach impfenden Ärzten. Zum Beispiel beim Gesundheitsamt im Rhein-Sieg-Kreis, über das ich für WDR 2 berichtet habe. Da klingelt das Telefon pausenlos …

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Sicherlich auch durch den Fall der Frau aus dem Rhein-Sieg-Kreis zeigen wesentlich mehr Menschen Interesse an der Impfung. Mein Hausarzt gehört zum Beispiel zu denjenigen, die eigentlich gar nicht impfen wollten. Nicht zuletzt aufgrund der Nachfrage hat er sich aber entschieden, doch zu impfen. Ist die Impfung sinnvoll? Oder geht es vor allem um Interessen der Pharmaindustrie? Wann werden Schulen geschlossen? Und wie gehe ich mit meinen kleinen Kindern um? Sollte ich sie impfen lassen, wenn ich selbst auch zu einer Risikogruppe gehöre und nicht mit Sicherheit weiß, ob meine Kinder ebenfalls dazu gehören?

Unsicherheit ist sicherlich das Wort, dass die Gedanken vieler Menschen dabei besonders gut beschreibt. Auf welche Aussage verlasse ich mich? Auf Ärzte, Gesundheitsämter oder andere so genannte “Experten”? Die Unsicherheit macht sich bei vielen Eltern breit, mit denen ich mich für einen weiteren Beitrag unterhalten habe. “Nichts Genaues weiß man nicht”, sagte eine Mutter so schön … und deshalb wird uns wohl auch das Thema Schweinegrippe noch eine Weile beschäftigen. An der herkömmlichen Grippe sterben zwar noch deutlich mehr Menschen, aber bei ihr gibt es auch nicht so viele Fragen, die noch nicht klar beantwortet sind.

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Sie basteln an unserem Essen: Lebensmitteltechnologen

Analogkäse auf einer Pizza Analogkäse, Schinkenimitate, gepresstes Fischeiweiß in Garnelenform – auch wenn es nicht jeder essen will, aber das Thema ist momentan in aller Munde. Die moderne Lebensmittelindustrie tischt uns heute eine ganze Menge an Essen auf, bei dem viel verändert worden ist. Und das Problem ist vor allem, dass uns teilweise nicht offen gesagt wird, was wir da essen sollen, mahnen die Verbraucherschützer.

Nadine Schulze muss probieren Währenddessen erforschen Lebensmitteltechnologen auch jetzt gerade fleißig, was sie noch so alles mit unserem Essen anstellen können. Dabei muss aber gar nicht immer alles noch künstlicher werden. Lebensmitteltechnologen der Uni Bonn forschen zum Beispiel daran, den Schwefel in unserem Essen zu reduzieren.
Diesen Beitrag zum Thema habe ich für WDR 2 produziert:

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Hier der Link zum Thema auf WDR.de

Gleiches Thema – andere Darstellungsform: Im Studiogespräch bei 1Live erzähle ich der Moderatorin Sabine Heinrich vom Besuch bei Lebensmitteltechnologin Nadine Schulze.

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Grasmilben können den Sommer vermiesen

“Grasmilben? Was ist das denn?”, habe ich im letzten Jahr den Hautarzt gefragt, als der schließlich als vierter Arzt endlich die richtige Diagnose gestellt hat. Bis dahin gab es die unterschiedlichsten Vermutungen, was unsere Familie quält: besonders gemeine Mückenstiche, Windpocken etc.

Grasmilbe Dann also Grasmilben … und die hatten sich nicht nur in unserem Garten breit gemacht. Auch in der Nachbarschaft wussten viele ganz genau, was Grasmilben sind und wie sehr sie einem den schönen Sommer vermiesen können. Der Juckreiz ist so stark und hält bis zu zwei Wochen an, da verzichtet mancher schließlich sogar freiwillig auf den Besuch im Garten, sei er auch noch so schön.

Unseren Garten habe ich inzwischen einmal komplett umgegraben, der Rasen ist neu gepflanzt und wird mindestens einmal in der Woche gemäht (was der einzige wohl wirklich sinnvolle Tipp ist, den man bekommt) und noch habe  ich die Hoffnung, dass das ein bisschen hilft, denn ein wirksames Gift oder ähnliches Mittel gibt es leider nicht.

Da aber nicht nur meine Nachbarn und ich, sondern auch viele andere Menschen schon Bekanntschaft mit den Grasmilben gemacht haben – wissentlich oder vielleicht sogar bisher unwissentlich – waren die Tiere, die einem den eigenen Garten verleiden können, dann auch Thema bei WDR 2.

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Ein ausführliches Infoblatt zu den zwar kleinen, aber gar nicht possierlichen Tierchen gibt es auch auf den Archivseiten der Quintessenz.

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