Artikel zum Thema: WDR

Die Regierung spart, die Eltern stöhnen

Hartz IV Die Sparpläne der Bundesregierung werden von vielen Seiten kritisiert.Unter anderem trifft es ab 2011 die Eltern, denn auch beim Elterngeld wird gespart. Besonders hart trifft es die Hartz IV-Empfänger, die statt der bisher 300 Euro monatlich dann gar kein Elterngeld mehr bekommen sollen.

Für das WDR 5 Mittagsecho habe ich mit vielen Eltern gesprochen:

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Große Koalition in NRW – wie denkt die jeweilige Parteibasis?

kraftruttgers_fernsehduell Die Sondierungsgespräche zwischen SPD und CDU laufen noch – läuft es damit vielleicht tatsächlich auf eine große Koalition hinaus? Mit einem Ministerpräsidenten Rüttgers oder einer Ministerpräsidentin Kraft oder jemand anderem? Unter anderem für die B2 Radiowelt (Bayrischer Rundfunk) habe ich mit der Basis von CDU und SPD in Bonn gesprochen, um zu hören, wie dort die Stimmung für eine große Koalition ist. Und die Stimmen für bzw. gegen eine große Koalition waren in den jeweiligen Lagern zwar sicherlich nicht repräsentativ, aber durchaus eindeutig.

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Jugend forscht 2010: Gymnasium aus Bad Münstereifel sahnt ab

Jugend forscht 2010 Physik oder Chemie sind schon in der Schule nicht unbedingt jedermanns Sache. Aber während die einen schon beim Gedanken an Widerstände oder Periodensysteme eine Krise bekommen, geben andere auch noch ihre ganze Freizeit für die Naturwissenschaft her. Die Besten unter ihnen gewinnen mit etwas Glück bei “Jugend forscht”. In diesem Jahr hat das St. Michael-Gymnasium aus Bad Münstereifel insgesamt sechs Preise eingefahren …

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Wieviel würden Sie tun – ohne Geld dafür zu bekommen?

Bürgerstiftung Rheinviertel  ”Wo Geld vorangeht, da stehen alle Wege offen”, sagt schon ein altes deutsches Sprichwort. Aber da, wo nicht genug oder gar kein Geld vorangeht, da geht es häufig nur noch über ehrenamtliche Arbeit. In vielen Bereichen unseres Lebens spielt sie eine große Rolle. Sei es im Sportverein oder in Elterninitiativen und an vielen anderen Stellen, wo Menschen etwas tun, ohne Geld dafür zu bekommen.

Aber wie groß ist denn die Bereitschaft, ehrenamtliche Arbeit zu leisten. Diese Frage haben sich einige der Verantwortlichen der Bonner Bürgerstiftung Rheinviertel gestellt. Als Antwort gibt es jetzt eine Studie, die einige Erkenntnisse gebracht hat, die so nicht unbedingt erwartet wurden. Zum Beispiel, dass die Bereitschaft im Viertel doppelt so groß ist, wie die bisher tatsächlich geleistete Arbeit – da ist also noch viel Potenzial.

Der Beitrag darüber lief bei WDR 5 in der Sendung Westblick:

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Westerwelle-Stimmung in seinem Wahlkreis Bonn vor der NRW-Wahl

westerwelle Nicht nur für das Land Nordrhein-Westfalen ist die bevorstehende Landtagswahl richtungsweisend, auch für den Bund steht einiges auf dem Spiel. Denn die Frage ist, ob die aktuelle schwarz-gelbe Mehrheit im Bundesrat kippt und damit das Regieren für Angela Merkel und Guido Westerwelle schwieriger wird. Ein entscheidender Punkt für das Wahlergebnis ist vor allem, wie die “kleineren” Parteien abschneiden werden. Kommt die Linke in den Landtag und wieviel Prozent holt die FDP?

Die Liberalen befinden sich nach dem Erfolg bei der letzten Bundestagswahl im Umfrage-Tief. Schuld daran dürften nicht nur die vielzitierten Anlaufschwierigkeiten der schwarz-gelben Regierung in Berlin sein, sondern auch der FDP-Parteichef selbst. Die Hartz-IV-Debatte mit dem “spätrömische Dekadenz”-Begriff, die Diskussionen um die Zusammensetzung seiner Delegationen, die ihn bei Auslandsreisen begleiten oder auch die Steuersparpläne, die er nach wie vor vertritt, obwohl sie selbst die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt. Wie reagieren die Wähler von Westerwelles Partei auf diese ganzen Dinge? Dazu habe ich mich für das NDR Info / WDR 5 -Mittagsecho in Westerwelles Heimat-Wahlkreis Bonn umgehört und sehr unterschiedliche Antworten bekommen …

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Lotto spielen gegen die Schulden der Stadt

lottokugeln Zwölf Millionen im Jackpot – da haben sich in einer Bierlaune einige Bornheimer am Tresen überlegt, warum füllen wir nicht auch mal für die Stadt einen Lottoschein aus? Die Haushaltslage ist schlecht … 18 Millionen Euro Defizit … da würde sich die Stadt doch bestimmt über einen Lottogewinn freuen.

Gesagt, getan, und prompt landete der ausgefüllte und bezahlte Lottoschein im Amtsbriefkasten der Stadt Bornheim. Inklusive Brief der anonymen Spender, in dem sie ihre Idee zur Schuldentilgung selbst als “unkonventionellen Versuch” bezeichnen.

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Lohnt sich ein sechsmonatiger Wehr- oder Zivildienst noch?

Zivildienstleistender Die Frage nach dem Sinn eines sechsmonatigen Dienstes stellt sich jetzt wohl schon in diesem Jahr. Denn nach Plänen der Bundesregierung wird der Wehrdienst bereits ab dem 1. Oktober 2010 von neun auf sechs Monate verkürzt. Der Zivildienst wäre nach diesen Plänen schon ab dem 1. August betroffen und würde sich ebenfalls auf sechs Monate verkürzen.

Mit der Verkürzung wird der Einsatz von Zivildienstleistenden an immer weniger Stellen noch sinnvoll, kritisieren die Sozialverbände. Denn die Ausbildung dauere oft mehrere Monate, da lohne sich der Aufwand im Vergleich zum Nutzen kaum noch – im Rettungsdienst sei der Zivi zum Beispiel schon mit der neunmonatigen Dauer des Dienstes ein Auslaufmodell gewesen, heißt es bei den Maltesern.

Und was sagen die künftigen Wehr- und Zivildienstleistenden selbst? Macht ein sechsmonatiger Dienst an der Waffe oder im Pflegeheim aus ihrer Sicht noch Sinn? Was wären die Alternativen? Über diese und weitere Fragen habe ich unter anderem mit einigen Jugendlichen gesprochen, die in diesem Jahr ihren Schulabschluss machen und damit auch wohl nur noch sechs statt neun Monate Dienst schieben werden. Der Beitrag darüber lief bei WDR 5, aber auch bei WDR 2 …

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Wie feiern Amerikaner Thanksgiving in Deutschland?

Thanksgiving Essen Da meine Kinder tatsächlich einen Onkel in Amerika haben, wissen wir aus guter Quelle, dass Deutsche in den USA natürlich auch Thanksgiving feiern. Eher typisch deutsch als amerikanisch ist beim Essen da wohl der Rotkohl. :-)

Aber wie ist denn das mit den Amerikanern in Deutschland? Feiern die überhaupt richtig Thanksgiving? Denn schließlich ist es hier ja kein Feiertag und es wird gearbeitet … und gibt es die typischen Dinge, die in den USA zu Thanksgiving gegessen werden, bei uns überhaupt? Darüber habe ich für WDR 5 berichtet …

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Lehrer und Eltern sauer nach Sommer-Interview

NRW-Schulministerin Barbara Sommer Die Schulen sollen endlich ihren Lernstoff entrümpeln … etwa so war das zu verstehen, was die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer in einem WDR-Interview sagte, als es um die Kritik am so genannten Turbo-Abitur ging. In einer Woche, in der neben Studenten auch viele Schüler auf die Straße gegangen waren, wollte die Ministerin Kritik am Abitur nach 12 Jahren nicht gelten lassen. Das Ministerium habe inzwischen die Kern-Lehrpläne verschlankt und jetzt seien die Schulen gefragt und müssten sich auch von Lernstoff trennen, um für Schüler und Lehrer zumutbaren Unterricht zu ermöglichen.

Auf das Interview reagierte die Opposition im Landtag mit deutlicher Kritik. Von der SPD hieß es dazu, Sommers Äußerungen seien nichts anderes, als die Verantwortung am Turbo-Abitur auf die Lehrkräfte abzuschieben. Für die “dilettantische Umsetzung des Abiturs in zwölf Jahren [...] und der unzumutbaren Unterrichtsverdichtung in den fünften bis siebten Klassen der Gymnasien” sei schließlich die schwarz-gelbe Landesregierung selbst verantwortlich, so die SPD weiter. Und die Grünen nannten es “billig”, den Schwarzen Peter den Schulen zuzuschieben.

Logisch, dass die Äußerungen der Schulministerin aber nicht nur in der Politik, sondern auch von Lehrern und Eltern gehört wurden. Darüber habe ich für das WDR 5 Morgenecho berichtet:

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Zusammengefasst klangen die Reaktionen auf das Sommer-Interview bei WDR 2 in den Regionalnachrichten so:

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Momentan bin ich vor allem froh, dass meine Kinder noch ein paar Jahre zu klein für die Schule sind. Mir graust es jetzt schon davor, was man da als Eltern mit seinen Kindern alles erleben muss. Ich gehöre sicherlich nicht zu den Menschen, die sagen, dass früher alles besser war – aber ob sich die Dinge heute zum Besseren entwickeln, da bin ich mir in puncto Schule leider überhaupt nicht sicher.

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REWE-Hausverbot für ALLE Schüler

REWE-Markt in Bornheim Diebstähle, Pöbeleien und aufgerissene Verpackungen – der Inhaber eines REWE-Supermarktes in Bornheim hatte wohl die Nase voll. Als ihm dann auch noch einige der Schüler frech kamen, reagierte er nur zu verständlich und erteilte den Schülern Hausverbot. Aber nicht etwa einigen erwischten Schülern, sondern pauschal allen Schülern. Und das, wo sich in unmittelbarer Nähe eine Schule mit über 400 Schülern befindet.

Er wisse selbst, dass es nur einige schwarze Schafe seien, aber er habe sich zum Handeln gezwungen gesehen. Dass die Resonanz auch der Medien aber so groß sein würde, damit hat er vielleicht nicht gerechnet. Inzwischen hat es erste Gespräche mit der Schulleitung gegeben und es werden Gespräche mit Schülern und Elternvertretern folgen, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Die Schilder sind abgenommen und die Schüler seien auch als Kunden wieder willkommen. Er habe vor allem auf die Situation aufmerksam machen wollen.

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Ob auch hier die Aussage gilt, dass auch schlechte PR gute PR ist? Auf jeden Fall hat er es mit ein paar Schildern in Radio und Zeitung geschafft – und welcher Supermarkt kann das schon von sich sagen?

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